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Verkehr zum Roque de Los Muchachos

Anfahrt soll fĂĽr Privatfahrzeuge gesperrt werden.

Die Gemeinde Garafia hat beschlossen, dass in Kürze keine Privatfahrzeuge zum höchsten Punkt der Insel fahren dürfen. Wer die Sternwarte besuchen möchte, soll zukünftig Shuttle -Busse nutzen.

Industriegebiet als Touristenattraktion

Der Roque de Los Muchachos ist mit 2.426 Meter höchste Erhebung unserer Insel, gehört zum Nationalpark Caldera de Taburiente und beherbergt ein kleines Industriegebiet mit 14 Observatorien. Weitere sind in Planung, ein Interpredationszentrum im Bau. Zur Zeit arbeiten dort Wissenschaftler aus 15 Nationen.

In den letzten Jahren, hat sich das Dach der Insel zu einem der beliebtesten Ausflugsziele auf La Palma entwickelt. Besucher schwärmen von Weitblick über den nordwestlichen Rand der Caldera, wunderbarem Sternenhimmel und der Faszination eines der Observatorien zu besichtigen. So gibt es nicht viele Besucher, die bei ihrem Aufenthalt nicht mindestens einmal nach oben fahren. Hinzu kommt, dass die kleine Bergstraße, sie verläuft kurz unterhalb der Sternwarten, eine wichtige Ost- Westverbindung für Ausflüge ist.

Kurvenreich und eng.

Gebaut wurde die enge Straße ursprünglich um notwendige Bauteile für die Sternwarte auf den Roque zu transportieren. Für das heutige Verkehrsaufkommen ist sie nicht ausgelegt. Privatfahrzeuge und Reisebusse kommen sich bei engen Kurven in die Quere, was gefährliche Situationen zur Folge hat. Hinzu kommt, dass unser Hochgebirgsklima die Strecke häufig durch Steinschlag gefährdet.

Ein weiteres Problem der Touristischen Entwicklung sind Parkplätze. Diese sind auf dem Gipfel dünn gesät, was dazu führt, das Anfahrtswege teils abenteuerlich zugeparkt werden. An manchen Tagen setzt man bereits freiwillige Helfer der AEA ein, um den Verkehr zu regeln.

Garafia hat die Lösung.

In der Gemeinde Garafia glaubt man nun an eine Lösung der Verkehrsprobleme. Shuttle -Busse heist das Zauberwort.

In den kommenden Monaten soll unterhalb des Industriegelände ein Parkplatz für 90 Fahrzeuge entstehen. Bis dort dürfen dann Privatfahrzeuge zukünftig fahren. Die restliche Strecke zum Gipfel wird, so die Vorstellung, mit Shuttle-Bussen bedient.

Zu welchen Zeiten und in welcher Häufigkeit sie pendeln ist noch nicht bekannt. Auch über Kosten von Busverkehr und Parkgebühren wurde noch nichts bekannt.

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Über Graja (1684 Artikel)
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