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Sturm, Regen, Gewitter

Nachtrag Freitag Vormittag:


4 Menschen per Helicopter gerettet, 90km/h Wind, 50 ltr. Regen

Seit Wochen sitzen Wetterfrösche mit Regenschirm im Glas. Tatsächlich aber konnte man fallende Tropfen zählen. Ändern könnte sich das am Donnerstag, weil ein Sturmtief aus Nordwesten auf die Insel zusteuert. Begleitet wird es von kräftigen Gewitterzellen.

Erwartet wird kräftiger Wind aus Südwest, Welle aus Nordwest und eine ganze Menge Regen. Wie viel es sein wird, darüber gibt es noch keine übereinstimmenden Vorhersagen. Der staatliche Wetterdienst AEMET hat bereits gelber Wetteralarm für Regen und Wind am Donnerstag und Freitag ausgerufen.

Gewitterfront

Betroffen sind am Donnerstag und Freitag die westlichen Inseln Teneriffa, La Gomera, La Palma und El Hierro. Ab Samstag konnte das Tief dann über Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote ziehen. Einen detaillierten Verlauf finden sie hier.

Blitz und Donner haben auf unserer Insel den kleinsten Effekt. Gefährlich wird es immer dann, wenn sich starke Regenfälle mit Wind vereinen. Windgeschwindigkeiten von mehr als 80 km/h werden erwartet. Steinschläge und rutschige Straßen sind die Folge.

Probleme für Reisende sind zu erwarten.
Bei starkem Südwestwind wird auch der Flughafen SPC wieder Probleme haben. Fallwinde und schlechte Sicht durch dichte Regenwolken können Start- und Landevorgänge unmöglich machen. Ein Szenario, dass wir bereits häufig erlebt haben. Große Passagiermaschinen müssen dann auf Flughäfen in Teneriffa und Gran Canaria ausweichen.

Wer bereits auf der Insel ist, sollte vor Ausflügen oder Wanderungen örtliche Informationen einholen denn einige Wanderwege und Aussichtspunkte können aufgrund der Wetterlage gesperrt werden.
Regenalarm

 

Nachtrag Freitag Vormittag: …

4 Menschen per Helicopter gerettet, 90km/h Wind, 50 ltr. Regen
Wanderwege auf La Palma wurden vorsorglich geschlossen, eine Wetterwarnung herausgegeben. Einige Zeitgenossen ignorieren jedoch regelmäßig solche Warnungen und begeben sich, in dem Irrglauben man habe das im Griff, auf einen Ausflug, gefährden damit sich selbst und Rettungskräfte, die dann ausrücken müssen.

So auch die Wanderer, die gestern aus der Caldera gerettet werden mussten. Wassermassen hatten sie im Barranco de las Angustias eingeschlossen und den Rückweg versperrt. Rettungspersonal des Nationalpark und GES Helikopter mussten die Wanderer unter schlechtesten Wetterbedingungen bergen.

90,1 km/h Windgeschwindigkeit
Bereits in den frühen Morgenstunden wurde an der Wetterstation San Pedro erste Spitzenwerte gemessen. Um 5 Uhr betrug die Windgeschwindigkeit 90 km/h. Die gemessene Regenmenge lag bei 50 ltr/Stunde.

Noch bis heute um Mitternacht besteht Wetteralarm.
Bleiben sie vorsichtig, verzichten sie auf unnötige Ausflüge und lassen sie Vorsicht auf den Straßen walten. Am besten verschieben sie ihre Aktivitäten auf Morgen, dann soll sich das Wetter wieder normalisieren. Mit Regen ist aber weiter zu rechnen.

Über Graja (1703 Artikel)
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1 Kommentar zu Sturm, Regen, Gewitter

  1. Andreas Schiller // 14/01/2016 um 11:15 // Antworten

    Hoffentlich werden solche Schlauberger an den Rettungsdienst kosten beteiligt!!!

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