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Stadtstrand ein Fall für Buchmacher

Auch in diesem Jahr bleibt die Hauptstadt ohne Strand.
„Santa Cruz hat nun einen Strand,“ jubelte die Presse im Januar. Bis zur Bajada soll der Badestrand fertig sein – glaubte man. Ein Nutzungsplan wurde erstellt, der verschiedene Aspekte für Sport und Freizeitaktivitäten, so wie eine neu gestaltete Uferpromenade mit Umkleidekabinen, Radweg und Restaurant geplant. Selbst eine Gemeindeverordung zur Strandnutzung haben die Stadtväter bereits gestrickt. Im Artikel „Sex am Strand ist verboten“ hatten wir darüber berichtet.

Doch ein Sandhaufen macht noch keinen Stadtstrand. Dazu gehören neben einer Strandpromenade auch sanitäre Anlagen, im Fall Santa Cruz, eine Pumpstation um städtische Abwässer zu entsorgen. Macht auch Sinn, niemand badet gerne zwischen dicken Brocken. Diese Anlage ist es, die den Strandbau verzögert. 2012 sollte der Strand fertig sein. Daran glaubten allerdings nicht einmal Optimisten. Sie sollten recht behalten. Erst wurde die Fertigstellung auf 2013, dann auf Mai 2014 verschoben.

Der letzte Termin, zur Bajada 2015, ist nun ebenfalls gefallen. Man müsse froh sein, wenn die Arbeiten bis zum Jahresende abgeschlossen sind, lässt man verlauten. Im Klartext könnte dies heißen, möglicherweise wird es demnächst einen neuen Termin für 2016 geben. Der Badestrand vor Santa Cruz de La Palma wird wohl auch in diesem Jahr für Schlagzeilen sorgen.

Schon haben wir im Kampf der Hauptstädte einen Fall für Buchmacher.
Berlin oder Santa Cruz, wer macht das Rennen im Großbaustellenwettkampf?

 

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