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Schweinegerichte aus Garafia

1. „Ruta del Cochino“ in der Gemeinde Garafia.
Die 100 Quadratkilometer kleine Nordgemeinde Villa de Garafia erstreckt sich von Sana Domingo bis zum Roque de los Muchachos und ist bekannt für hervorragende, landwirtschaftliche Ware. Eines dieser Produkte ist das „cochino negro.“ Ein schwarzes Schwein, welches gehaltvoll im Geschmack, aber aufwendig in der Haltung ist. Diese Arbeit rechnet sich nur, wenn einheimische Produkte auch gekauft werden.

Mit der Ruta del Cochino möchte man nun diesen guten Geschmack vom 13. bis 29 März der Bevölkerung und Besuchern vorstellen. Diese sollen die lokale Küche und besondere Gerichte aus Schweinefleisch kennenlernen. Serviert werden kleine Köstlichkeiten zusammen mit einem Getränk zu einem Preis von 3,- Euro. Wer kein Kostverächter ist, kann in allen Lokalen, die der Ruta del Cochino angeschlossen sind, seinen kulinarischen Sinnen freien Lauf lassen.

Restaurante El Bailadero (Hoya Grande), Restaurante La Mata, Restaurante Briesta, Restaurante Reyes (Roque Faro), Taberna Santi (Santo Domingo), Kiosko El Rincón (Las Tricias), Bar La Zarza (Tankstelle San Antonio del Monte), Bar Gasam (San Antonio del Monte) y el Bar La Guagua (Llano Negro).

schwein

Das schwarze Schwein ist eine prähispanische Rasse, die schon in Zeiten der Guanchen auf La Palma vertreten war. Spanische Eroberer brachten es nach Übersee, wo es im Laufe der Zeit zum Stammvater neuer Rassen wurde. Mitte des 20. Jahrhundert wurde es von weißen Schweinen aus Europa ersetzt, weil diese weniger aufwendig in der Haltung waren und vor allem bedeutend schneller schlachtreif. Dadurch geriet das cerdo negro in Vergessenheit und die (reine) Rasse stand vor dem Aussterben. Heute gibt es auf La Palma wieder rund 25 weibliche Zuchttiere.

 

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