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Neuer Schiffsbrand in Las Palmas

Einen weiteren Schiffsbrand gab es am Montagabend im Hafen Puerto de Luz in Las Palmas. Wieder war es ein Fischtrawler russischer Herkunft mit gleichen Eigenschaften wie die vor Kurzem gesunkene Oleg Naydenov. Damals hatte man Löscharbeiten im Hafen vermieden, schleppte das 108 Meter lange Schiff aus dem Hafen und setzte die Löscharbeiten 20 Mailen vor der Küste fort.
Als die zum Löschen des Brandes erforderlichen Wassermassen zu viel wurden, bekam das evakuierte Schiff Schlagseite und sank um 22:25 Uhr auf den Meeresgrund. Die Folgen kennen wir:
Katastrophe vor der KĂĽste
Ölteppich vor Gran Canaria wächst weiter
Alarmstufe II, Folgen der Oleg Naydenov

Nun brannte der nächste Trawler im Hafen von Las Palmas.
Auch hier soll das Feuer auf dem Schiff mit dem Namen „Admiral Shabalin“, an einem schwer zugänglich Ort unter Deck ausgebrochen sein. 55 Besatzungsmitglieder und 19 andere Mitarbeiter wurden evakuiert und mit den Löscharbeiten begonnen. Dieses Mal im Hafen, ohne das brennende Schiff auf den Atlantik zu ziehen.

Nach Einsatz von 1.000 Liter Schaum und Wasserkanonen konnte der Brand bis zum frühen Morgen gelöscht werden. Die Entscheidung, Löscharbeiten im Hafen zu beginnen war richtig. Größere Wasserverschmutzungen wie bei der Oleg Naydenov konnten vermieden werden. Nicht zuletzt, weil das Schiff zum Trockendock sollte und daher nur wenig Treibstoff an Bord hatte.

Über Graja (1753 Artikel)
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