News Ticker

Lizenz abgelaufen

Ölförderung vor den Kanaren endgültig vom Tisch.

Risikofaktoren wie Beeinträchtigungen von Meeressäugern, Verschmutzung von Küstengebieten oder, dass Probebohrungen in erdbebenaktivem Gebiet stattfinden, wurde von Repsol heruntergespielt, teilweise ignoriert. Gegen den Willen der Canarios, die tatkräftige Unterstützung von Umwelaktivisten und Organisationen wie Green Peace erhielten, startete der Erdölgigant erste Tiefseebohrungen.

oelRettet die kanarischen Inseln
Militäreinsatz vor den Kanaren
Greenpeace an der Kette
Fluch und Segen im Atlantik

Nach all diesem Theater dann der Kostengau für Repsol.

Probebohrungen ergaben, dass eine Erdölförderung nicht gewinnbringend währe, weil Ressourcen zu gering, die Ölqualität zu schlecht sei. Probebohrungen wurden eingestellt, die Plattform abtransportiert.

Gegner dieser Aktion konnten aufatmen, hatten jedoch Angst, dass Repsol zu einem späteren Zeitpunkt erneut den Weg zu den Kanaren findet. Schließlich hatte der Konzern noch bis März 2016 eine gültige Erlaubnis für weitere Probebohrungen in der Büroschublade. Diese Repsol-Lizenz für Probebohrungen im Atlantik ist nun abgelaufen. Weitere Aktivitäten wird es also nicht geben.

Des einen Freud, des anderen Leid.

Die kanarische Bevölkerung kann aufatmen, Bohrtürme wird es in Sichtweite unserer Strände nicht geben.

Ganz gegessen ist das Thema für den Erdölkonzern allerdings nicht, weil er noch eine staatliche Sanktion bekommen könnte. Diese steht aus, weil durch den Bohrstopp zugesicherte Investitionszusagen nicht erfüllt wurden.

Über Graja (1703 Artikel)
Details zu den Autoren im Impressum unter: http://la-palma-nachrichten.kanaren-urlaub.org/autoren-impressum/

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*