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Leben auf dem Denkmal

GeschĂŒtzte Teile der Isla bonita

NaturdenkmĂ€ler und Schutzgebiete, – Dinge, die man gesehen haben muss.
Schon in den Schriften Martin Luthers hat das Wort Denkmal die Bedeutung einer GedĂ€chtnisstĂŒtze. Es ist ein Monument, das an Vergangenes erinnert und erhalten werden sollte. Auch La Palma ist ein solches Monument, sagt die Weltnaturschutzunion IUCN. (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) Die 1948 gegrĂŒndete Vereinigung zur Bewahrung der Natur erstellt rote Listen gefĂ€hrdeter Arten und kategorisiert Schutzgebiete, von denen sie auf der Isla bonita gleich mehrere antreffen.

… Die „Monumentos Naturales.“ NaturdenkmĂ€ler sind Elemente der Natur, die durch Einzigartigkeit, Seltenheit oder Schönheit, einen besonderen Schutz verdienen. Gleich 8 dieser einzigartigen Schönheiten finden wir auf unserer grĂŒnen Insel.

Monumento Natural de Montaña de Azufre
Das VulkangebĂ€ude in der 75,2 Hektar großen Landschaft des Vulkan San Juan in der Gemeinde Mazo erstreckt sich bis zum „barranco de la lava“ und ist von geomorphologischen Interesse. Diese Landformenkunde der physischen Geografie untersucht formbildende Prozesse an der ErdoberflĂ€che.

Monumento Natural de Los Volcanes de Aridane
Das parallel zur KĂŒste im Aridanetal angeordnete Gebiet in den Gemeinden Tazacorte und Los Llanos bildet eine 100,4 Hektar große, reprĂ€sentativen Landschaft der Insel und wurde 1987 als Naturlandschaft von nationalem Interesse eingestuft.

Monumento Natural del Risco de La ConcepciĂłn
Das VulkangebĂ€ude der Gemeinde Brena Alta hat eine FlĂ€che von 66,1 Hektar und schenkt dem Besucher einen wunderbaren Blick ĂŒber Hafenanlage und die Hauptstadt Santa Cruz de La Palma. Der Berg wurde als ökologisch sensibles Gebiet eingestuft und ist seit 1987 geschĂŒtzt.

Monumento Natural de La Costa de HiscaguĂĄn
Das 253,3 Hektar große KĂŒstengebiet von Garafia und Puntagorda ist von außergewöhnlicher Schönheit. Die vom Meer geformte KĂŒste stellt die Nordgrenze der Insel dar und fĂ€llt steil zum Wasser ab.

Monumento Natural del Barranco del Jorado
Die 98,7 Hektar große Hochlandschaft der Gemeinde Tijarafe besticht durch steile FelswĂ€nde in einer wilden Gegend. Die Schlucht beherbergt endemische Steinpflanzenarten und gilt als NaturstĂ€tte mit hohem wissenschaftlichem Interesse.

Monumento Natural del Tubo VolcĂĄnico de Todoque
Gerade einmal 0,5 Hektar umfassen die typischen Lava-Röhren der Gemeinde Los Llanos auf der Westseite von La Palma. Einzigartige Lebensformen wie an die unterirdische Landschaft angepasste, wirbellose Fauna machen die lĂ€ngsten Lavahöhlen der Insel fĂŒr Wissenschaftler interessant.

Monumento Natural de Los Volcanes de TeneguĂ­a
In dem 857,4 Hektar großen Gebiet der SĂŒdgemeinde Fuencaliente finden wir gleich mehrere, sehenswerte Landschaften. Die Zeugen der historischen VulkanausbrĂŒche, die Salinen zur Herstellung von Meersalz und den alten Leuchtturm der Insel. Das seit 1987 geschĂŒtzte Gebiet beherbergt endemischen Arten wie den Ohrwurm „Anataelia lavicola“ und gilt als RĂŒckzugsraum fĂŒr wandernde Watvögel.

Monumento Natural de Idafe
Diese 0,4 Hektar kleine Felsformation der Gemeinde El Paso wurde als besondere Schönheit mit kulturellem Wert 1974 unter Schutz gestellt und ist in den Nationalpark der Caldera de Taburiente integriert.

 

Paisajes Protegidos.“ 4 Landschaftsschutzgebiete mit spĂŒrbaren, Ă€sthetischen und kulturellen Wert werden nach IUCN als besonders schĂŒtzenswert eingestuft.

Paisaje Protegido del Tablado
Gerade einmal 63 Einwohner hat das 221,9 Hektar große Schutzgebiet in Garafia. Die Region spielt eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung ökologischer Prozesse auf unserer Insel. Die Umgebung der Klippen mit tollem Panorama-Hintergrund grenzt im Westen und Norden an das Sonderschutzgebiet GuelguĂ©n.

Paisaje Protegido del Barranco de Las Angustias
Eine hohe Konzentration an endemischer Flora und viele vom Aussterben bedrohte Arten machen das 1695,5 Hektar große Gebiet, es erstreckt sich mit El Paso, Los Llanos, Tijarafe und Tazacorte gleich ĂŒber 4 Gemeinden, besonders schĂŒtzenswert. Es besticht durch ein spektakulĂ€res Panorama und spielt eine wichtige Rolle in der Wasserversorgung unserer Insel.

Paisaje Protegido de Tamanca
Der lĂ€nglichen Streifen am Westhang des BergrĂŒckens Cumbre Vieja ist eine Naturlandschaft, die teileweise landwirtschaftlich genutzt wird. Das Gebiet zieht sich ĂŒber die Gemeinden Fuencaliente, Los Llanos und El Paso, ist aber bei einer GrĂ¶ĂŸe von 2007,4 Hektar und nur 44 Bewohnern dĂŒnn besiedelt. 35 davon leben in El Charco, 9 in Los Quemados.

Paisaje Protegido del Remo
Das 182,9 Hektar große Gebiet ist von Landwirtschaft, bevorzugt Bananen, geprĂ€gt. Die Siedlung gehört zu Los Llanos und beherbergt 108 Einwohner. GeschĂŒtzt ist das beliebte Ausflugsziel zum Erhalt der landwirtschaftlichen Kulturlandschaft.

 

Schutzgebiete

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… „Reservas Naturales Especiales“ sind Sonderschutzgebiete zur Erhaltung einzigartiger LebensrĂ€ume bestimmter Arten mit dem Ziel der nicht menschlichen Besiedlung. Auch solch eine Sonderschutzzone haben wir auf La Palma mit Guelguen.

Reserva Natural Especial de Guelguén.
SteilkĂŒste, tiefe Schluchten mit endemischer Flora und eine reichhaltige Insektenfauna machen die 1074,4 Hektar in Barlovento und GarafĂ­a schĂŒtzenswert. Mehrere bedrohte Vogelarten nutzen den Ort als Nistplatz. Bewohnt ist das Schutzgebiet in dem KĂŒstenort La Fajana, der durch seine Naturschwimmbecken ebenfalls ein beliebtes Ausflugsziel darstellt.

 

… „Parques Naturales“ sind Naturparks deren Tierwelt, Flora und Geologie im Wesentlichen von Menschen unbearbeitet blieb. Sie sind das natĂŒrliche Erbe der Kanaren. Zwei dieser Naturparks finden wir zur Erhaltung der natĂŒrlichen Ressourcen auf La Palma.

Parque Natural de Las Nieves
ReprĂ€sentativer Pinienwald, LorbeerwĂ€lder und tiefe Schluchten machen das 5094 Hektar große GelĂ€nde in den Gemeinden Puntallana, San AndrĂ©s y Sauces, und Santa Cruz de La Palma zum wichtigsten Grundwasserspeicher der Insel. Die KiefernwĂ€lder sind BrutstĂ€tten fĂŒr Habicht und Falken, die Landschaft der zweitgrĂ¶ĂŸten Schutzzone der Insel ist besonders schön. In den Orten La Galga, San Juan und Los Sauces gibt es einige verstreute BauernhĂ€user.

Parque Natural de Cumbre Vieja
Mit 7499,7 Hektar ist der BergrĂŒcken des Cumbre Vieja das grĂ¶ĂŸte Schutzgebiet auf La Palma und zieht sich durch die Gemeinden Fuencaliente, Mazo, El Paso, Brena Alta und Brena Baja. GeprĂ€gt von Vulkanen und zahlreiche PinienwĂ€lder, die besten Schutz vor Bodenerosionen bieten, beherbergt auch die Cumbre neben einer wunderschönen Natur eine große Zahl an endemischen Pflanzen.

 

caldera

… Ein „Parque Nacional“ ist ein umfangreiches Naturgebiet, dessen natĂŒrliche Schönheit, Einzigartigkeit seiner Fauna, Flora und geomorphologischen Formationen fĂŒr die Wissenschaft und jeweilige Nation erhaltenswert ist. Einer der bekanntesten Nationalparks in Spanien ist die „Caldera de Taburiente“ auf La Palma.

Parque Nacional Caldere de Taburiente
Die wohl bekannteste Schutzzone auf La Palma ist der Nationalpark mit einer FlÀche von 4690 Hektar. Bei neun Kilometer im Durchmesser und einem Umfang von etwa 28 Kilometern besitzt die Caldera einen 1.500 m tiefen Krater und wurde bereits 1954 zum Nationalpark erklÀrt. 1981 wurde das GelÀnde auch in das europÀischen Vogelschutzgebiet integriert.

…“Santuario de aves“ Auch ein recht großes Vogelschutzgebiet, das sich in den Nationalpark der Caldera de Taburiente integriert und vom Inselnorden bis zur Inselmitte erstreckt, finden wir zum Erhalt der Vögel, insbesondere zum Schutz von Nahrungs-, Vermehrungs-, Mauser- Rast- und BrutstĂ€tten.

 

schutzzonenDarĂŒber hinaus gibt es auf der Isla bonita und deren KĂŒsten noch einige, hier grĂŒn dargestellte, besondere Schutzzonen.

 

Über Graja (1729 Artikel)
Details zu den Autoren im Impressum unter: http://la-palma-nachrichten.kanaren-urlaub.org/autoren-impressum/

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