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Kein Wassermangel für 2013 in Sicht.

Die Stauseen der Insel sind voll.
Nach dem extrem trockenen Sommer 2012 sind die Wasserressourcen auf La Palma wieder ein Thema, das durch die Niederschläge in den letzten Monaten entschärft wurde. Gibt es keine unvorhersehbaren Zwischenfälle, ist die Wasserversorgung in diesem Jahr gesichert, so der Inselpräsident Guadalupe.

Die Stauseen auf La Palma haben bereits jetzt eine Auslastung von 91% erreicht. Das defekte Speicherbecken in Barlovento ist, wenn auch etwas kleiner, prall gefüllt. Auch die anderen 7 Wasserspeicher der Insel sind bestens ausgelastet und bringen zusammen mehr als 3 Millionen pipas trink und Gießwasser. Weitere 700.000 pipas könnten in Kürze folgen.

Die etwas verwirrende Maßeinheit der „pipa“ war früher in verschiedenen Regionen Europas als Öl, Wasser oder Weinmaß üblich. Davon abgekommen ist man wohl aufgrund ihrer unterschiedlichen Interpretation. Ist eine pipa in Kastilien 425 Liter, fast sie in Hamburg nur 362 Liter. Hier auf den Kanaren wird sie noch heute als übliche Maßeinheit für Wasser benutzt und hat eine Kapazität von 439 Liter je pipa.

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