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Das Betteln geht weiter

Tazacorte spannt Nationalisten ein.

Ein überdimensionierter Hafen auf der Westseite sucht noch immer nach Schiffen. Bei Sportbooten und Anglern ist der Hafen beliebt. Gebaut wurde er aber für Ozeanriesen und die möchten einfach nicht kommen.

Können sie auch nicht, die neuen Anlegestellen sind zu klein, Wege zu weit. Das keine Kreuzfahrtschiffe nach Tazacorte kommen hat Gründe. Im Detail haben wir dazu bereits vor einem Jahr berichtet:
Tazacorte bettelt um Schiffe

So könnte der Hafen vor Tazacorte aussehen … würde man die Insel drehen oder Tazacorte in den Osten verlegen.

Nun geht die Bettelei weiter.

Nationalisten der CC-PNC sind der Meinung, das Gobierno de Canarias soll es richten, Gesetze und Verordnungen müssen her. Man muss die Reeder doch irgendwie zwingen können nach La Palma zu kommen – wenigstens die kleinen Kreuzfahrtschiffe, für Große ist bei 200 Meter Pier eh kein Platz. Das würde doch die Wirtschaft der westlichen Region von La Palma zu steigern“, so die Abgeordnete Guadalupe Gonzalez Taño.

Mit Gesamtkosten von 54 Millionen und einen EU-Förderbeitrag von 27 Millionen Euro haben die Tazacortianer eine ganze Menge Geld an der Atlantikküste versenkt. Ob sich diese Investition irgendwann einmal rechnet? Was Kanarenregierung und die Kommission für “ Obras Públicas” dazu sagt und wie das Ganze weitergeht, bleibt mindestens so spannend wie die Geschichte um den Stadtstrand in Santa Cruz.

Über Graja (1754 Artikel)
Details zu den Autoren im Impressum unter: http://la-palma-nachrichten.kanaren-urlaub.org/autoren-impressum/

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