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Canarian Sea – Umweltschutz als Lifestyle

Die Kanarischen Inseln sind an Land glücklicherweise mit Naturschutzgebieten überzogen. Aber leider auch nur dort, denn die Inselregierung weiß ganz genau, dass Wanderer und andere Naturverbundene über den Tourismus viel Geld in die Kassen spülen. Aber wie sieht es eigentlich im Meer aus? Dort sind Naturschutzgebiete leider bis heute noch ein Fremdwort, mit der Ausnahme von El Hierro. Dabei sind die Gewässer der Kanaren der eigentliche Schatz der Kanaren.

Schnorcheln auf den Kanaren

Um die faszinierende Unterwasserwelt der Kanaren zu erforschen, muss niemand einen Tauchschein haben. Flossen, Taucherbrille und Schnorcheln reichen, um die sagenhafte Welt der kanarischen Gewässer zu erforschen und zahllose Meeresbewohner zu entdecken. Zwar gibt es hier keine bunten Korallenriffs, wie in den warmen Gewässern der Karibik, Malediven oder vor Australien, durch die gemäßigten Temperaturen allerdings einen deutlich größeren Nährstoffgehalt im Wasser, was wiederum für einen deutlich größeren Artenreichtum sorgt. Vielen ist es nicht bekannt, aber alleine bei den Haien wurden, alle Berichte aus Forschung und Fischerei zusammen genommen, schon mehr als 90 verschiedene Arten zwischen den Inseln gesichtet. Aber keine Angst: Beim Schnorcheln auf den Kanaren werdet Ihr höchstens Mal einen Engelhai sehen, und auch dafür braucht man schon eine Menge Glück.

Hinzu kommt der vulkanische Ursprung der Inseln, so dass beim Schnorcheln auf den Kanaren an der einen Stelle bizarre Felsformationen, an der nächsten Stelle weite Seegraswiesen und wieder an der nächsten Findlingsanordnungen auf die Erkundung warten. Und jeder Untergrund hat seine ganz eigenen Bewohner.

Lanzett-GespensterkrabbeSchnorcheln entspannt und fasziniert,
also schaut doch Mal ins Meer und nicht nur oben drüber.

Rochen, Meeresschildkröten, Krebse, Muscheln, Schnecken, Fische Delfine und Wale: Sie alle haben Ihr zu Hause zwischen den Kanarischen Inseln. Da ist es schon sehr verwunderlich, dass Pläne für Schutzprojekte, wie sie zum Beispiel in Teno auf Teneriffa schon lange geplant sind, angeblich immer aus Geldmangel unverwirklicht bleiben. Schutzgebiete, in denen sich die Fischbestände erholen können, würden zweifelsfrei sowohl den einheimischen Fischern, als auch dem Tourismus zugute kommen.

Das Projekt Canarian Sea

Genau an dieser Stelle möchte Canarian Sea ansetzen und allen Urlaubern und Residenten die faszinierende Unterwasserwelt der Kanaren näher bringen, um mehr Menschen für diesen Lebensraum zu sensibilisieren. Sonne, Strand und Meer gehören zu den Kanaren, über und unter der Wasseroberfläche. Der Strandlifestyle wird gerne zelebriert und kann ganz ohne Probleme mit dem Umweltschutz verbunden werden. Es tut nicht, nicht nur seinen Müll und seine Zigarettenkippen, sondern alles in Reichweite mit vom Strand zu nehmen. Das Problem ist nämlich, dass die Gewässer eben nicht in den Einflussbereich der Inselregierung gehören, sondern in den von Madrid. Wenn mehr Menschen erkennen, welch ein Schatz unter der Wasseroberfläche schlummert, dann haben wir das beste Argument, um die Regierung zu überzeugen: ökologischen Tourismus.

Mehr Informationen gibt es auf www.canariansea.com

Autor:
Gastbeitrag von Andreas Westphal

Über Gast Autor (20 Artikel)
Namen der Gastautoren stehen am Artikelende. ... Eine Übersicht zu Gastautoren finden sie im Autoren-Impressum unter... http://la-palma-nachrichten.kanaren-urlaub.org/autoren-impressum/

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