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Breaking news zur Wochenmitte

cruceroAusverkauft, Brandstiftung, Kreuzfahrer, Gammelzentrum, Erdrutsch und der Teufel hat durchgehalten.

Die Zwerge tanzen zur Niederkunft der Jungfrau. Nicht jetzt, erst im kommenden Jahr. Die „Heilige Jungfrau vom Schnee“, Schutzpatronin der Insel, macht ihrem Namen Ehre und sorgt fĂĽr gute Belegungszahlen. Die Hauptstadt ist ausgebucht.

Am letzten Sonntag im Juni 2015 tragen Pilger die 42 Teile des silbernen Thrones der Madonna von Las Nieves ĂĽber den „Camino del Planto“ hinunter in die Kirche „El Salvador“, wo die Heiligenfigur während ihres Aufenthaltes in der Stadt Santa Cruz residieren wird. Noch ehe die Jungfrau vom Schnee die Stadt erreicht, stoppt die Prozession im Barranco de las Nieves, wo der Dialog zwischen „el Castillo“ (der Festung) und „la Nave“ (dem Schiff) stattfindet. Gäste vom spanischen Festland, aus Venezuela, Kuba und den kanarischen Inseln strömen dann in die Hauptstadt. Wer zur Zeit noch nicht gebucht hat, wird es allerdings schwer haben, noch eine Unterkunft zu finden.

Kritiker halten diese Belegungszahlen allerdings für Panikmache, um Preise nach oben zu treiben. Es werden freie Kapazitäten zurückgehalten, um in letzter Minute das große Geld zu machen, sagen sie.

In der Hauptstadt brennen wieder MĂĽllkontainer. Heute in den frĂĽhen Morgenstunden musste die Feuerwehr wieder einmal ausrĂĽcken, weil sich aus unerklärlicher Weise in der „Avenida El Puente“ MĂĽllkontainer selbst entzĂĽndet haben. Wer daran nicht glaubt, könnte natĂĽrlich von einer erneuten Brandstiftung ausgehen.

Erdrutsch in Fuencaliente. Gestern Abend wurde die LP 209 nach „Las Indias“ von einem Erdrutsch verschĂĽttet. 20 Tonnen Schutt und Gestein landeten auf der StraĂźe. Techniker suchen nach der Ursache, eine Fahrspur wurde mit schwerem Gerät bereits wieder freigelegt.

Gammelzentrum Cancajos soll Vorzeigeobjekt werden. Die Gemeinde Breña Baja übernimmt Aufgaben privater Investoren. Bereits im Mai 2012 haben wir darüber geschrieben, dass mitten in Los Cancajos der Schandfleck dieser Gemeinde steht. Eigentümer haben jahrelang nicht investiert, den Bau zerfallen lassen. Nun erklärt der Bürgermeister von Breña Baja, Borja Pérez Sizilien, die Angelegenheit zur Chefsache.

Vorher - Nachher ...Unfug und Träumereien

Vorher – Nachher …Unfug und Träumereien

Das Einkaufszentrum, (ist es seit 20 Jahren nicht mehr, soll es aber werden), sei ein wichtiges Projekt fĂĽr den Tourismus, meint er. Mit UnterstĂĽtzung der Gemeinde und dem „Cabildo de La Palma“, möchte man nun auf 12.000 Quadratmetern ein Freizeit-und Restaurantkomplex zaubern, der zum Mittelpunkt des Ortes wird. Wieder besseren Wissens, könnte man glauben. Jeder der sich einen Abstecher auf die groĂźen Inseln gönnt, sieht, wohin solche Investitionen fĂĽhren. Tote, meist leere Hallen, die ein Tourist lieber meidet, als besucht.

Ein Besucher dieser Insel liebt natĂĽrlich gewachsene Orte, ein Park mit Cafe, offener Himmel, frische Luft und palmerisches Leben. Dunkle Innenhöfe sind sicherlich nicht geeignet, Gästen die „isla bonita“ näherzubringen. Generell ist es immer FragwĂĽrdig, wenn Versäumnisse privater Investoren mit öffentlichen Mitteln behoben werden.

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Am Freitag beginnt die Saison fĂĽr Kreuzfahrer. 6000 bis 7000 Ankömmlinge werden erwartet. Den Auftakt gibt die „Ozeana“, gefolgt von der „Aida Stella“. Am 29. wird dann mit der „National Geographic Explorer“ ein neuer Ozeanriese erwartet, der bisher La Palma noch nicht besuchte. Das Flaggschiff der amerikanischen Reederei „Lindblad Expeditions“ mit Heimathafen in Nassau, ist 112 m lang und 16,5 m breit.

Der Teufel hat durchgehalten. Nach dem im vergangenen Jahr der Teufelstanz in Tijarafe gehörig in die Hose ging, der „diabolo“ stĂĽrzte, weil ihm die Luft ausging, spuckte er nun ohne Probleme Feuer. Hier ein kleines Video nachgereicht.

Über Graja (1703 Artikel)
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