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Black and withe, Dineros haben viele Farben

Partio Popular im (schwarz)  Geldschlamassel.
Die wichtigste Zeitung Spaniens „El Pais“ hat es breit getreten, Presse in ganz Europa berichtet darüber. Die Volkspartei Partido Popular hat Gehälter der Parteimitglieder mit angeblichen Geheimkonten aufgebessert und mit Schmiergeldern öffentliche Aufträge in der Baubranche vergeben, so sagt man. Auch Ministerpräsident Rajoy steht unter Druck, er soll laut El País seit 1997 jährlich 25.000 Euro Schwarzgeld erhalten haben. Doch die regierende Volkspartei bestreitet illegale Lohnzahlungen und Schmiergelder aus schwarzen Kassen. Der Korruptionsskandal droht die Glaubwürdigkeit der, bereits angeschlagenen Regierung zu untergraben und Rajoy hat angekündigt seine Vermögensverhältnisse offen zu legen. Welchen Sinn dies macht, bleibt dahin gestellt, denn in Spanien sind Vermögensverhältnisse hochgestellter Personen generell öffentlich. Hinzu kommt, das Schwarzgeld in der Umgangssprache eine Bezeichnung für steuerpflichtige, aber unversteuerte Einnahmen stammt. Also nur sehr Unwarscheinlich in einer Steuerabrechnung erscheint.

Schmiergeld hingegen war schon im Mittelalter üblich und gilt in der heutigen Zeit als Form der Bestechung. Auch diese Vorwürfe weist die Partei von sich und soll angekündigt haben, gegen alle Medien, die diese Vorwürfe veröffentlichten, gerichtlich vorzugehen. In den kommenden Tagen wird man sehen, was aus der Geschichte wird. Das spanische Volk hat seit Längerem das Vertrauen in seine Politiker verloren.

Über Graja (1680 Artikel)
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